FC Niederwinkling 1962 e.V.

Neues Trainergespann | FC Niederwinkling

Quelle: FuPa || Autor: Mathias Willmerdinger

Niederwinkling: Berger und Schätz haben das Sagen

Straubinger Kreisligist setzt auf ein Spielertrainer-Duo in der kommenden Saison
Der FC Niederwinkling bastelt trotz schwieriger Zeiten an der Zukunft. Der Straubinger Kreisligist kann eine Lösung auf der Kommandobrücke für die kommende Spielzeit präsentieren. Die "Winklinger" werden 2020/21 von Marco Berger gecoacht. Der 35-Jährige hatte sich bereits in der Winterpause bereiterklärt, dem derzeitigen Übungsleiter Michael Henke in der Frühjahrsrunde zur Seite zu stehen. In den vergangenen Tagen haben sich nun der Verein und Berger darauf geeinigt, dass er in der der kommenden Saison das Kommando übernimmt. Ihm assistieren wird Jürgen Schätz. Der 26-Jährige kommt vom Nachbarn ASV Degernbach und kann jede Menge Bezirksliga-Erfahrung vorweisen.
 
Zunächst ist es dem Sportlichen Leiter und Mittelfeldmotor in Personalunion, Stefan Wanninger (31), ein großes Anliegen, dem derzeitigen Coach ein großes Kompliment auszusprechen: "Wir sind Michael Henke sehr dankbar. Er hat bei uns in kurzer Zeit einiges bewegt und hat es uns ermöglicht, dass wir tabellarisch unerwartet noch einmal in Schlagdistanz zum rettenden Ufer gekommen sind. Falls die Saison noch fertig gespielt werden sollte, haben wir noch realistische Chancen auf den Klassenerhalt." Henke sei nach dreijähriger Abstinenz beim FCW eingesprungen und habe nun wieder Blut geleckt. Was der 31-Jährige in Zukunft machen wird, ist noch offen. Für die Frühjahrsrunde war nun geplant, dass Marco Berger als Verstärkung und gleichberechtigter spielender Coach an seine Seite rückt. Das ist aber im Moment aus bekannten Gründen Makulatur.
 
 
Sportlicher Leiter und Antreiber in Personalunion: Winklings Stefan Wanninger. Foto: Harry Rindler
 
Die Zeit der ruhenden Kugel haben die Verantwortlichen des FCW bisher genutzt, und eine naheliegende Trainerlösung für die kommende Saison festgezurrt: Berger hat ab Sommer das Sagen! "Das war jetzt nicht ganz abwegig, wenn er eh schon bei uns ist", informiert Wanninger schmunzelnd. Bedingung sei gewesen, dass ihm ein spielender Co-Trainer zu Seite gestellt werden würde. Diese Baustelle konnten Wanninger und Co. mit der Verpflichtung von Jürgen Schätz schließen. "Ich denke, wir haben da ein richtig gutes Gesamtpaket geschnürt. Marco bringt sehr viel Erfahrung mit, Jürgen will ins Trainergeschäft hineinschnuppern. Beide dürften sich in der Defensive zudem hervorragend ergänzen", freut sich Wanninger, der noch nach einem einsatzfreudigen Offensivmann fahndet: "Können wir da noch einen guten Mann an Land ziehen, sind wir definitiv stärker aufgestellt als in dieser Saison." Denn aus der derzeitigen Mannschaft kommen überwiegend positive Signale, bisher haben sich alle Akteure zum FCW bekannt. Bis auf Norbert Kammerl. Der nimmermüde, mit allen Wassern gewaschene 41-jährige Sturmroutinier wird bekanntlich Trainer in Niederalteich.
 

Das passt: Marco Berger arbeitet sogar in Niederwinkling.

Der 35 Jahre alte Defensivspezialist Marco Berger kann schon eine Menge Erfahrung als Spielertrainer vorweisen. Den SV Schwarzach führte er in der Saison 2015/16 in die Kreisliga und schaffte mit den Schwarz-Gelben in der folgenden Spielzeit den Klassenerhalt. Zuletzt wirkte der gebürtige Mariaposchinger beim SV Neukirchen-Steinburg. Mit den Perlbachtalern wurde er in der Saison 2017/18 Vizemeister der Kreisklasse Straubing, scheiterte aber in der Aufstiegsrelegation am SV Bernried. "Ich wollte mir das jetzt eigentlich in der Frühjahrsrunde erst einmal in Ruhe anschauen, wie das läuft. Aber der Verein ist auf mich zugekommen und nachdem die Zusage eines spielenden Co-Trainers vorlag, habe ich mich bereiterklärt, es zu machen. Auch das Drumherum passt beim FCW", erklärt Berger, der im nur wenige Kilometer entfernten Mariaposching lebt und sogar in Niederwinkling arbeitet. "Deshalb lässt sich das sehr gut mit dem Fußball verbinden." Berger will auch weiterhin die Stiefel schnüren und seine künftige Elf aus dem Abwehrzentrum heraus dirigieren.

Marco Berger (am Ball) soll zudem als Eckpfeiler in der Defensive der Niederwinklinger fungieren. Foto: Julia Götz

Damit könnte er sich glänzend mit Jürgen Schätz ergänzen. Der 26-jährige bissige Defensivspezialist gehört zur "goldenen Generation" des ASV Degernbach, die den kleinen Dorfverein binnen weniger Jahre von der A-Klasse in die Bezirksliga hievte. Der Abgang des Eigengewächs wird den ASV schmerzen. 74 Bezirksligapartien hat Schätz bisher absolviert und wagt sich nun auf neues Terrain: "Ich spiele schon länger mit dem Gedanken, ins Trainergeschäft hinein zu schnuppern. Ich würde zudem gerne im Herbst den Trainerschein in Angriff nehmen - alles unter Vorbehalt in diesen Zeiten. Ich werde mir von Marco sicher einiges abschauen können. Ich denke, dass wir eine gute Mannschaft haben werden."

Jürgen Schätz (mi.) verlässt den ASV Degernbach und schließt sich dem FC Niederwinkling an. Foto: Harry Rindler

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